Sommerlager 2017 Juffis und Pfadis

Tagebuch des Sommerlagers der Juffi/Pfadi Stufe im Scoutcentrum Zeeland
Scoutcentrum Zeeland

Tag 1, Samstag
Am 19.8.17 haben wir uns um 10.30 Uhr getroffen, um gemeinsam ins Sommerlager zu starten. Die Gruppe bestand aus den Leitern Thomas und Anna, den Juffis: Nora, Florentine, Christopher, Felix, Erik, Elias, Tobias und dem Pfadi, Nico.
Als Unterstützung beim Aufbau und bei der Fahrt sind Simone und Thomas mitgekommen.
Fast pünktlich um 11:10 ging es los in Richtung Veere.
Die Fahrt verlief reibungslos und so konnten wir uns ziemlich früh in Veere im Scoutcentrum anmelden. Nach einer kurzen Einweisung in den Platz und die Lagerordnung, konnten wir unser Gepäck auf einen Hänger verladen. Dieser wurde dann zu unserem Platz gefahren, sodass wir nichts schleppen mussten. Echter Luxus 🙂
Am Platz angekommen, haben wir uns kurz überlegt, an welchen Orten die Zelte aufgebaut werden sollten. Danach fing der Aufbau an. Dieser wurde aber zwischendurch durch einen kurzen Regenschauer unterbrochen. Zum Glück standen die meisten Zelte schon. Wir bauten 3 Kohten, eine Jurte und ein Agadir auf.
Durch die Hilfe von Simone und Thomas klappte der Aufbau sehr gut. Für die Kohten konnten wir das platzeigene Bauholz verwenden.
Nach dem Aufbau verabschiedeten sich Thomas und Simone und die Kinder liefen los, um den Platz zu erkunden. Da wir nur ca. 100 Meter vom Versemeer weit weg unser Lager aufschlugen, gab es die besten Voraussetzungen zum schwimmen und Floßbauen. Jetzt konnten wir auch unser Schlauchboot ausprobieren, das schon einige Jahre unbenutzt im Keller lag.
Zum Abendessen wurde gegrillt. Im Vorfeld wurden die Eltern gebeten, den Kindern Beilagen fürs grillen mitzugeben. So war das Abendessen sehr abwechslungsreich und lecker.
Zum Abschluss des Tages, wurde das Lagerfeuer zum ersten Mal entfacht. Um 22 Uhr hieß es dann: Ab ins Bett…

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Tag 2, Sonntag
In den zweiten Tag starteten wir mit: Aufstehen, waschen, Frühstück..

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Die Stimmung war super. Nach dem Frühstück fand die erste traditionelle Morgenrunde statt. Diese wurde durch die Leiter durchgeführt und der Tagesablauf wurde besprochen.
Wie bei der Morgenrunde festgelegt, starteten wir mit unserer Lagerbaute. Wir benötigten unbedingt einen Tisch und Bänke. Deshalb entschieden wir uns, ein Vierbein zu bauen und es so zu verbinden, dass Bänke und ein Tisch entstehen. Die ganze Gruppe hat mit angepackt und so stand, unerwartet schnell, unsere Lagerbaute.

 


Da wir so schnell fertig waren, entschieden wir uns, den Tag mit etwas Freizeit zu verbringen. Die zur freien Verfügung stehenden Stunden wurden unterschiedlich genutzt. Der Großteil der Lagerteilnehmer ging aber schwimmen oder baute ein Floß. Wir machten eine Uhrzeit aus, um uns wieder zu treffen und gemeinsam nach Veere in die Stadt  zu wandern.

 

 


In Veere angekommen, mussten wir über die Schiffschleuse, die für viel Begeisterung sorgte.
Danach liefen wir durch die Stadt, besuchten Geschäfte und fanden einen BonBon-Shop. Eine Rundfahrt mit dem Ausflugsdampfer konnten wir aufgrund der Kosten leider nicht machen. Kurz bevor wir uns auf den Weg zurück zu unserem Platz machten, probierten einige Kinder holländische Fritten oder Eis.

 


Wieder zurück am Platz, teilten wir uns in 2 Gruppen auf.
Gruppe 1: Thomas, Nico, Erik, Christopher und Tobias kümmerten sich um das Abendessen. Heute gab es: Nudeln mit Tomatensoße.
Gruppe 2: Anna, Nora, Flo, Felix und Elias hatten leider Klodienst 😦
Diese Aufgabe war leider nicht so schön, wurde aber gemeinsam, ordentlich und ziemlich zügig erfüllt.
Nach dem Abendessen gingen wir gemeinsam zum See. An einem Steg filmten wir Sprungvideos, von denen eins auch an die Eltern weitergeleitet wurde. Nach dem duschen machten wir wieder ein Feuer und dann hieß es wieder:
Zähne putzen, Pipi machen, Ab ins Bett

Tag 3, Montag
Auch dieser Tag begann wie jeder andere. Durch die mitgebrachte Bluetooth Boombox entwickelten wir eine Morgenroutine. Jeden Morgen erklang das Lied „Guten Morgen Sonnenschein“ in witziger Form. Zu diesem Zeitpunkt wusste jeder, dass es Zeit zum aufstehen war. Im Laufe des Lagers wurden andere Lieder als Wecklieder ergänzt.
Nach dem Frühstück gab es wieder eine Morgenrunde. Wir hatten uns im Vorfeld geeinigt, dass jedes Zelt eine Morgenrunde vorbereitet und durchführt.
Diese Morgenrunde wurde von Christopher, Nico und Erik durchgeführt. Sie beinhaltete die Daumenreflexion, den Tagesplan (mitgeteilt durch die Leiter) und ein Spiel namens Inselfangen.
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Nach der Morgenrunde machten sich alle fertig und dann gab es 3 Stunden Freizeit für alle. In dieser Zeit waren wieder viele Kinder im Wasser und mit Surfbrettern oder unserem Schlauchboot unterwegs.
Mittags fuhren wir dann gemeinsam nach Middelburg. Auch hier wurde wieder eine Uhrzeit ausgemacht, an der wir uns wiedertreffen sollten. In der Zwischenzeit konnten sich alle in 3er Grüppchen frei bewegen. Und auch hier war das Highlight ein BonBon Laden. Die Leiter probierten den ersten Kibbeling des Lagers. Dann gab es den ersten Treffpunkt. Alle waren pünktlich und entschieden gemeinsam, noch eine weitere Stunde in Middelburg zu bleiben.

 


20170821_174942Nach dem Besuch in Middelburg gingen wir gemeinsam einkaufen. Zurück am Platz angekommen, bereiteten wir das Abendessen vor. Es gab Möhren untereinander mit Kartoffeln und Würstchen + Vegetarischer Alternative. Der Abend endete wie immer damit, dass die meisten schwimmen gingen und sich nach dem duschen am Lagerfeuer wärmten.
Das Wetter spielte bis dahin super mit. Tagsüber gab es keinen einzigen Regentropfen und dabei sollte es auch bleiben…

 

Tag 4, Dienstag
Dienstag war der Tag, auf den viele gewartet haben, denn die ganze Gruppe sollte zusammen Lasertag im Freien spielen gehen. Der Tag begann wie gewohnt. Die Morgenrunde führt diesmal das Mädchenzelt durch. Es gab wieder eine Reflexion und ein Spiel.
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Nach etwas Freizeit fuhren wir nach Arendskerke zum ‚Klok Uus‘, einem Freizeitzentrum für Kinder.
Dort konnten wir dann eine Stunde lang Lasertag mit unserer Gruppe spielen. Nach einer Einweisung ging es los. Wir spielten 4×10 Minuten. Gruppe blau gewann 3:1.
Als das Spiel vorbei war, durften wir das Gelände weiter nutzen. Die Kinder fuhren mit Kettcars und kletterten im Kletterpark.
Da die Leiter vor der Abfahrt am Mittag schon das Abendessen vorgekocht hatten, musste dieses nur noch aufgewärmt werden. Außerdem musste Reis gekocht werden. Es gab Chili con Carne aus dem Dutch Oven. Auch eine vegetarische Variante wurde zubereitet.
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Nach dem Abendessen gingen wieder einige Kinder schwimmen. Der Rest saß am Lagerfeuer und sang zu Gitarrenmusik. Die Stimmung war weiterhin super, denn morgen sollte der heißeste Tag der Woche werden und das Programm stand schon fest…

 

Tag 5, Mittwoch
Heute, am heißesten Tag der Woche, haben wir uns überlegt zum Meer zu fahren. Zuerst begann der Tag aber wie gewohnt…Aufstehen, waschen, Frühstück, Morgenrunde… Die Morgenrunde wurde dieses Mal von Felix, Tobias und Elias durchgeführt. Nachdem alle fertig waren und ihre Sachen gepackt hatten, ging es los in Richtung Zoutelande zum Strand. Als Snack für zwischendurch gab es das Chili vom Vortag, Vla und eine ziemlich leckere Melone. Die Gruppe ging gemeinsam schwimmen, spielte mit dem Ball oder der Frisbee. Der ein oder andere wurde eingebuddelt.
Die Stunden am Strand vergingen wie im Flug.
Auf dem Weg nach Hause hielten wir noch kurz bei einem Supermarkt an, denn heute sollte es Hamburger geben.
Im Lager angekommen, bildete sich eine Kochgruppe und die Hamburger wurden zubereitet. Die Küchencrew zauberte alles, was man für einen guten Hamburger braucht auf den Tisch. Da kann das Essen schon mal eine ziemliche Schweinerei werden 😀
Am Abend gab es wieder ein Lagerfeuer. Diesmal spielten wir dabei eines unserer Lieblingsspiele
„Die Werwölfe von Düsterwald“. Draußen im Dunkeln mit einem Feuer macht es gleich doppelt so viel Spaß.
Irgendwas fehlte aber noch im Lager…
Ach ja, die Lagertaufe. Es ist Tradition, dass jeder Siersdorfer Pfadfinder bei seinem allerersten Sommerlager getauft wird. Es ist keine Taufe wie man sie kennt. Unsere Taufen bestehen darin, knifflige Aufgaben zu lösen oder manchmal auch nicht so angenehme Sachen zu tun. Dieses Jahr war Nico der einzige, der zum ersten Mal im Sommerlager war und so wurden alle kurz nach der ‚Ab ins Zelt-Zeit‘ wieder aus den Schlafsäcken gerissen und zur Taufe zitiert. Was genau Nico machen musste, verraten wir Euch nicht. Alles, was wir sagen können ist: Er hat jede Aufgabe bestanden 🙂 Als Geschenk zur Taufe bekam Nico einen von allen Lagerteilnehmern signierten Holz-Halstuchknoten.
Danach hieß es aber wirklich: Ab in die Falle

 

Tag 6, Donnerstag
Donnerstag… Der Donnerstag begann gaaaaanz entspannt. Ausschlafen, gemütlich frühstücken und sich auf den Tag vorbereiten. Für heute gab es kein festes Programm. Vor dem Lager wurde sich oftmals Freizeit von Seiten der Kinder gewünscht. Das sollte nun umgesetzt werden. Nach der Morgenrunde wurde es jedem frei gestellt, den Tag zu gestalten. Es bildeten sich 2 Gruppen. Eine Gruppe wollte nach Veere in die Stadt gehen und eine Gruppe blieb am Platz und veranstaltete ein Wikinger-Schach Turnier. Es wurde zum Abend hin wieder ein Treffpunkt ausgemacht, denn es musste noch gekocht werden (Heute gab es Bratkartoffeln mit Würstchen und Salat). Hinzu kam, dass wir um 8 Uhr zu einem Campfireabend eines anderen Stammes eingeladen waren.
Mit Stockbrot, Marshmallows und passenden Stöcken gewappnet gingen wir nach dem Abendessen zur großen Lagerfeuerstelle, an der der Campfireabend stattfinden sollte. Der ganze Lagerplatz war eingeladen. Und so saßen wir mit ‚nur‘ ca. 5 anderen Stämmen, größtenteils von der DPSG zusammen am Lagerfeuer und ließen den Abend ausklingen.
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Tag 7, Freitag
Für den Freitag hatten wir uns überlegt ins Schwimmbad zu fahren. Eigentlich sollte es heute regnen aber die Sonne schien ununterbrochen. Trotz des schönen Wetters war die Mehrheit dafür, ins Schwimmbad zu fahren und so ging es am frühen Mittag los in Richtung Domburg. Im Schwimmbad ‚De Parel‘ angekommen, waren wir froh, als uns die freundliche Frau an der Kasse die Tickets so verkaufte, dass wir eine Menge Geld sparen konnten.
Dann ging es los.. Kaum waren wir in der eigentlichen Schwimmhalle drin, liefen alle schon los. Es gab 2 Rutschen, die ausprobiert werden mussten. Die eine war eine 78 Meter lange Rutsche, wie man sie kennt und die andere Rutsche war nur ca. 4 Meter lang. Allerdings fiel man am Ende der Rutsche gut 2-3 Meter tief ins Wasser…
Außerdem gab es mehrere Whirlpools und einen Außenpool. Zwischenzeitlich schnappten wir uns einen Ball und spielten mit der ganzen Gruppe „Schweinchen in der Mitte“.
Nach ein paar Stunden wurden alle ziemlich hungrig und so verließen wir, ziemlich sauber und frisch geduscht, das Schwimmbad. Wir machten uns auf den Weg in Richtung Meer, denn dort sollte es den besten Kibbeling in Domburg  geben. Wir schauten uns einige Läden an und fanden dann schließlich einen Laden, in dem es zu einem guten Preis einen leckeren Kibbeling mit Pommes gab.
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Glücklich und satt machten wir uns auf den Weg nach Hause.
Den Abend ließen wir wieder am Lagerfeuer ausklingen. Wir spielten wieder unser Lieblingsspiel, sangen Lieder und als Snacks zwischendurch gab es Vla und Stockbrot. Es war ein gelungener letzter Abend.

Tag 8, Samstag

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Früher als sonst starteten wir in den letzten Tag des Sommerlagers.
Nach dem Frühstück gab es eine kleine Morgenrunde, in der der Ablauf des Abbaus erläutert wurde. Zum Abschluss wurde ein kleines Spiel gespielt. Als Dankeschön und als Erinnerung an das schöne Lager erhielt jeder Teilnehmer des Lagers einen Holzschuh-Halstuchknoten und den Aufnäher des Scoutcentrums. Glücklicherweise spielte das Wetter wie die ganze Woche schon mit und ermöglichte uns, alle Zelte im trockenen einzupacken.
Bevor wir das Lager verließen, verabschiedeten wir uns von der Familie, die das Scoutcentrum führt.
Außerdem gab es eine Abschlussrunde, um noch ein Mal die letzte Woche zu reflektieren.
Was war gut? Was war schlecht? Was kann man selber besser machen? Was können die Leiter besser machen?
Als alle diese Fragen geklärt waren, machten wir uns auf den Heimweg. Etwas später als erwartet, kamen wir gegen 17:25 Uhr in Siersdorf an.
Rückblickend war es ein wirklich schönes Lager. Das Wetter war super. Der Platz war super.
Die Stimmung in der Gruppe war super.
Das macht Lust auf mehr. Wir freuen uns auf die kommenden Truppstunden und vor allem das nächste Lager

 

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